Grundlage:
Die Datenbank
In der Datenbank sind momentan (Stand 6. Dezember 2008)
total 2'039 Eintragungen,
davon
1'923 Stücke in Accords nouveaux aus Manuskripten und
Drucken, die in der Quellenliste verzeichnet sind und
116 "externe" Konkordanzen zu Stücken in Accords nouveaux,
die in anderen Stimmungen oder für andere Instrumente
geschrieben sind.
Weitere Hinweise zu Editionen resp. Konkordanzen in
Quellen, die in anderen Stimmungen oder für andere
Instrumente geschrieben sind, finden sich in der Abhandlung
im Abschnitt "Conc:1 - Conc:40" oder hier.
Hier ist die Datei geordnet nach
Quellen (und in der Reihenfolge des Auftretens der
Stücke).
Hier nach No PAN (PAN =
Pièces en Accords Nouveaux) (geordnet nach No. PAN,
Datierung des Eintrags, Quelle, Stimmung).
Hier nach Stimmung, Tonart, Datierung des
Eintrags (nur Stücke in einem Accord nouveau)
Hier nach Datierung des Eintrags, Accord
und Tonart (nur Stücke in einem Accord
nouveau)
Hier nach Quelle, Stimmung,
Tonart
Anleitung
zur Datenbank
Die Datenbank wird von François-Pierre Goy und Andreas
Schlegel geführt und laufend aktualisiert und ergänzt.
Sie wird nicht als Ganzes herausgegeben, sondern nur als
PDF mit verschiedenen Sortierungskriterien ins Netz
gestellt. Wer bestimmte Abfragen erhalten möchte, soll sich
bitte direkt mit den Verfassern in Verbindung setzen.
Feldbeschreibung (alphabetisch):
Accord: Stimmung (siehe
Seite "Accords nouveaux")
Accord Goy: Stimmungsangaben, wie sie in
der Abhandlung von F.-P.Goy ursprünglich verwendet wurden.
PDF einer Zusammenstellung hier
Chiffre Goy: Dies war eine Übergangslösung
für das computergerechte Sortieren.
Comp. modèle: Komponist des
zugrundeliegenden Modells, z.B. Air de cour.
Compositeur: Komponist: Nachname, Vorname,
allfällige Ergänzung wie "?".
Conc. ext.: Konkordanzen, die in keinem
"accord nouveau" stehen ("externe" Konkordanz)
Conc impr.: Konkordanzen zu Drucken
(Drucke mit Stücken, die in "accords nouveaux" stehen,
waren ursprünglich nicht in der Datenbank integriert)
(Concordance imprimé)
Concordance: Alte Klassifizierung aus der
Abhandlung von François-Pierre Goy. Ist für Suchzwecke
praktisch.
Datation copie: Abfragegerecht eingegebene
Datierung der Eintragung eines Stückes.
Exakte Datierungen:
1625 daté = in der Handschrift datiert
1625 éd. = 1625 gedruckt
Hypothetische Datierungen:
1625 = Jahr, wenn es sich eindeutig
rekonstruieren lässt
1625-1630 = exakt einzugrenzender Zeitraum
1625-1630 ca = beide Daten sind nicht exakter einzugrenzen
1625 avant, max. 1620 = Terminus ante quem mit Eingrenzung
1625 au plus tôt, max. 1635 = Terminus post quem mit
Eingrenzung
Datation pièce: Datierung des Stückes: Das
früheste bekannte Auftreten wird gemäss
Datierungsvorschriften der "Datation copie" auch aufgrund
von Konkordanzen so exakt wie möglich festgelegt.
Ed. moderne: Falls eine moderne
wissenschaftliche Ausgabe existiert, wird sie hier
vermerkt.
Gr: Dies war eine Übergangslösung für das Erkennen
und Überprüfen von Konkordanzen.
Lieu copie: Landeskürzel, gefolgt von
einer möglichst exakten Regionenbezeichnung. Es werden die
heutigen Grenzen gerechnet. Beispiele:
F-Paris
F-Paris / Ile de France
F-Sud
CH-Bâle ou D-Allemagne de sud
Main: Schreiber mit Schreiber-Sigel, z.B.
CH-Bu F.IX.53; C (G-02-C). Diese Sigla werden für die im
Entstehen begriffene Schreiberdatei verwendet.
Jede musikalische Inhaltsschicht (auch diejenigen, die
keine Stücke mit Accords nouveaux enthalten) erhält einen
Grossbuchstaben zugewiesen. Dieser Buchstabe wird nach
einem Semikolon dem RISM-Sigel der Quelle angehängt. Dann
folgt in Klammern die Herkunft des Schreiber-Sigels (G =
Einteilung von Goy, 02 = Nummerierung der Quellen gemäss
Abhandlung Goy und Datenbank PAN)
No Goy: Alte Nummerierung aus der
Abhandlung von François-Pierre Goy. Weil diese Nummerierung
ein geschlossenes System darstellt und neu gefundene Stücke
nicht sinnvoll integriert werden können, wurde das neue
Nummerierungssystem "No PAN" eingeführt. Damit die
Nummerierung, die in der Abhandlung von 1989 verwendet
wird, weiterhin benutzt werden kann, wird diese veraltete
Nummer noch angegeben. Beim Zitieren von Stücken bitte
jeweils die neue Nummer "No PAN" verwenden!
No Gustafson: Numerierung der Werke für
Tasteninstrument gemäss Bruce Gustafson: French
harpsichord music of the seventeenth century, Ann
Arbor, UMI, 1979
No p. source: Alle Stücke innerhalb einer Quelle
sind durchnummeriert, um sie in der Reihenfolge des
Auftretens sortieren zu können.
No PAN (PAN =
Pièces en
Accords
Nouveaux):
Zahl vor dem Punkt = Gattung; Zahl hinter
dem Punkt = dreistellige Stückzählung (das gleiche Stück
(Konkordanz) hat dieselbe Nummer)
Gattung 1: Eingangsstücke (Prélude, Fantasie, Entrée,
Recherche, Exercitio, Point d'Orgue, Sinfonie fugue,
Interlude)
Gattung 2: Pavane
Gattung 3: Allemande, Tombeau
Gattung 4: Courante
Gattung 5: Sarabande
Gattung 6: Canarie
Gattung 7: Chaconne, Ciaconna
Gattung 8: Volte
Gattung 9: Gigue, Tattle de Moy
Gattung 10: Gaillarde
Gattung 11: Branle, Gavotte
Gattung 12: Ballet, Bataille
Gattung 13: Lieder, Chansons und auf Modelle basierende
Stücke
Gattung 14: Examples
Gattung 15: Diverses
Diese Nummerierung ist ein offenes System. Alle Stücke,
welche in einem Accord nouveau stehen, sollten in Zukunft
diese Nummer tragen – auch in anderen Katalogen!
No SMT: Wenn eine Quelle in der Reihe
"Source manuscrites en tablature" erfasst ist, wird die
SMT-Nummer angegeben. Diese Nummer ist für das Suchen in
der Datenbank resp. Homepage www.bnu.fr/smt/smt.htm
wichtig.
No source: Sortierfeld für die Sortierung
nach Quellen-Nummer. Die Quellen, die Konkordanzen zu
Stücken aus dem Repertoire von Quellen mit Accords-nouveaux
aufweisen, selbst aber keine Stücke in Accords nouveaux
beinhalten, tragen Nummern ab 100.
No VdGS: Nummer der Stücke für Gambe (hier
meist Lyra viol), wie sie von Gordon Dodd ab 1980
katalogisiert wurden. Eine CD-ROM mit dem Grundstock der
Datei ist bei der Viola da Gamba Society of Great Britain
erhältlich. Ergänzungen finden sich auf der Homepage der
Viola da Gamba Society.
Nombre de pièces: Ein Auswertungsfeld
Page/Folio: Paginierung / Foliierung der
Quelle. Wenn mehrere Stücke auf einer Seite sind, ist eine
Nummerierung nachgestellt (z.B. 20v.2).
Rédacteur: Falls man den Redaktoren einer
Quelle kennt, wird er hier mit Name oder seiner Kennung
eingetragen. Sonstige Informationen, die zur weiteren
Identifizierung führen können, sollen ebenfalls eingetragen
werden (z.B. écriture allemande, même main que G-06 C)
Source: Quelle gemäss Nummerierung und
Sigel von François-Pierre Goy. Die Quellen, die
Konkordanzen zu Stücken in Accords nouveaux aufweisen, aber
selbst keine Stücke enthalten, die in Accords nouveaux
aufgeschrieben sind, haben keine sichtbare Nummer.
Source du modèle: Quelle des
zugrundeliegenden Modells, z.B. Air de cour.
Version en AN: Ein logisches Feld
(O=ja/N=nein) zur Unterscheidung zwischen Stücken, die in
einem Accord nouveau niedergeschrieben sind und
Konkordanzen zu Stücken aus dem Repertoire von Quellen mit
Accords nouveaux, die für eine andere Stimmung oder ein
anderes Instrument notiert sind.
Titre normalisé: Standardisierter Titel
Titre source: Exakte Abschrift des Titels,
wie er in der jeweiligen Quelle steht.
Tonalité: Tonartangabe, basierend auf den
angenommenen absoluten Tonhöhen (siehe Seite "Accords nouveaux")
Version: Existieren zu einem Stück
Konkordanzen, werden die Versionen exakter umschrieben: Für
Intavolierungen bestehender Weisen / Modelle erhält jede
eigenständige Bearbeitung einen eigenen Buchstaben (z.B.
13.012 A / 13.012 B). Somit kann man verschiedene Varianten
desselben Modells und deren Konkordanzen differenziert
darstellen. So sehen z.B. drei nahezu identische Varianten
der Bearbeitung A sowie zwei nahezu identische Varianten
der Bearbeitung B in der Datenbank folgendermassen aus:
13.012 A
13.012 A
13.012 A
13.012 B
13.012 B